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Neue Pflegeausbildung nimmt weitere Hürde – „Pflegeberufereform für mehr Pflegefachkräfte und Gerechtigkeit“

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Der Bundestag hat jetzt endgültig den Weg für die Reform der Pflegeausbildung freigemacht. Nachdem im letzten Jahr mit dem Gesetz zur Pflegeberufereform die berufsrechtlichen Grundlagen für die neue Ausbildung gelegt wurden, regelt die jetzt verabschiedete Ausbildungs- und Prüfungsverordnung die Umsetzung durch die Schulträger und Ausbildungsbetriebe. „Der Pflegeberuf wird insgesamt deutlich aufgewertet, attraktiver und besser auf künftige Herausforderungen ausgerichtet“, freut sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.

Der jetzt beschlossene, neue, kompetenzorientierte Ansatz der Ausbildung folgt aktuellen pflegewissenschaftlichen und pflegepädagogischen Standards und bedeutet eine wichtige Weiterentwicklung des Pflegeberufs. Mit der Ausbildungsreform sollen nicht nur mehr Pflegefachkräfte gewonnen, sondern auch die ungerechten Gehaltsunterschiede zwischen der Alten- und Krankenpflege ausgeglichen werden. Außerdem wird endlich bundesweit das Schulgeld abgeschafft.

Bis zum Start der neuen Ausbildung im Jahr 2020 müssen die Länder die Vorgaben der Verordnung noch in ihr Schul- und Hochschulrecht übernehmen. Es wird empfohlen, dass Ausbildungsträger und Pflegeschulen sich bereits jetzt auf die neue Ausbildung einstellen. Für den Abschluss der notwendigen Kooperationsverträge vor Ort und organisatorische Änderungen sind im Gesetz Unterstützungsangebote vorgesehen.

„Zur Überwindung des Fachkräftemangels müssen Politik und alle Akteure in der Pflege an einem Strang ziehen. Das gilt für die beschlossene Reform der Pflegeausbildung ebenso wie für die nächsten Schritte, die im Rahmen der ‚Konzertierten Aktion Pflege‘ vereinbart werden sollen“, so Yüksel abschließend.

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