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Kanzler Scholz unterstützt Friedensinitiative des Hugo-Junkers-Gymnasiums

„Stopp! Kein Einsatz von Kindern als Soldatinnen und Soldaten!“ Diese wichtige Forderung unterstützt das Hugo-Junkers-Gymnasium in Mönchengladbach-Rheydt auch in diesem Jahr. Bereits zum 14. Mal beteiligte sich die Schule am Red Hand Day, der jährlich am 12. Februar stattfindet. Auch in diesem Jahr war die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel bei dem Aktionstag dabei und nahm wieder ein großes Banner mit den roten Abdrücken der Hände von rund 100 Jugendlichen aus der achten Klasse entgegen. Danach konnte Yüksel das Transparent aus Mönchengladbach sogar an Bundeskanzler Olaf Scholz und Entwicklungsministerin Svenja Schulze überreichen. „Ich freue mich, dass die wichtige Botschaft der Schülerinnen und Schüler auch dank des Kanzlers mehr Aufmerksamkeit erfährt“, sagt Yüksel, die das Transparent in ihrem Berliner Abgeordnetenbüro aufbewahrt hatte, bis eine Übergabe mit dem Kanzler und der Entwicklungsministerin nun möglich war.

Laut Yüksel zeigt die Initiative der Schule auch, wie wichtig es ist, dass sich junge Menschen engagieren und solidarisieren. „Ich danke den Schülerinnen und Schülern und den beteiligten Lehrerinnen und Lehrern für ihren wichtigen politischen Einsatz. Denn trotz des völkerrechtlichen Verbots des Einsatzes von Kindersoldaten sind schätzungsweise 250.000 Minderjährige auf der Welt an bewaffneten Konflikten beteiligt. Darauf machen die roten Hände aufmerksam“, erklärt Yüksel.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert verschiedene Programme, um ehemaligen Kindersoldaten zu helfen, einen Weg in ein Leben zu finden, in dem sie wieder Kind sein dürfen. Dabei stehen oft Bildungsangebote im Zentrum, denn der Zugang zu Schulen und Bildung ist ein Schlüssel im Kampf gegen die Rekrutierung von Kindern als Soldaten. „Solche Programme wirken auch präventiv, da Bildungseinrichtungen neben der Familie ein wichtiger Schutzraum für Kinder sind. So kann verhindert werden, dass Kinder zu Soldaten werden“, betont Yüksel abschließend.

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