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SPD im Gespräch mit Unternehmen eGuest: „Mit Kontaktbeschränkungen und App gegen Corona“

Das Mönchengladbacher Unternehmen eGuest hat eine App zur Nachverfolgung und Erfassung in Pandemiezeiten entwickelt. Diese soll insbesondere der Gastronomie eine digitale Nachverfolgung und Reservierung ermöglichen. Ebenso will die Stadt im Rahmen des Projekts ‚Modellkommune‘ mit der App ein digitales Konzept für Veranstaltungen erproben.

„Angefangen haben wir mit der Frage, wie wir die händisch aufgefüllten Zettel digitalisieren. Nun beschäftigen wir uns ganzheitlich mit der Frage digitaler Sicherheit in Pandemiezeiten – Angefangen bei der Verifizierung negativer Testergebnisse, der Digitalisierung von Prozessen in den Testzentren, der Verhinderung von Schlangenbildung bis hin zur Frage wie Tickets individuell digital kontingentiert werden.“, beschreibt Oliver Diederichs, Geschäftsführer bei eGuest, die Entwicklungen des letzten Jahres.

Im Vorfeld der Bewerbung als Modellkommune gab es eine Vielzahl von Gesprächen mit der Verwaltung in Mönchengladbach und Krefeld. Die verschiedenen Veranstaltungen wurden einzeln beleuchtet, um eine sichere Nachverfolgung und ein praktikables System für die Besucher*innen zu ermöglichen. Das resultierende Konzept ist ebenso Grundlage für mögliche Öffnungen.

„Neben der konsequenten Einschränkung von Kontakten kann das digitale Konzept der Stadt ein wichtiger Baustein werden. Dass ein Mönchengladbacher Unternehmen dabei eine Schlüsselrolle einnimmt, freut mich natürlich besonders und zeigt unseren innovativen Gründergeist vor Ort.“

Gülistan Yüksel, MdB

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel erklärt: „Es ist ein Balanceakt zwischen der Sehnsucht nach Normalität und den Gefahren der Pandemie. Dass Bürger*innen wieder Veranstaltungen besuchen möchten, ist menschlich nachvollziehbar. Gleichzeitig müssen aber die Weichen für einen möglichst umfassenden Schutz gestellt werden. Neben der konsequenten Einschränkung von Kontakten kann das digitale Konzept der Stadt ein wichtiger Baustein werden. Dass ein Mönchengladbacher Unternehmen dabei eine Schlüsselrolle einnimmt, freut mich natürlich besonders und zeigt unseren innovativen Gründergeist vor Ort.“

Dass auch der Datenschutz bei den aktuellen App-Angeboten ein zentrales Themas ist, zeigt die gestrige Kritik des Chaos-Computer-Clubs an der Luca-App. Um den Anforderungen gerecht zu werden, ist eGuest deshalb auch im Austausch mit Sicherheitsexperten und Datenschützern.  eGuest ist auch an der aktuellen Entwicklung der Gateway Lösung IRIS beteiligt. IRIS wiederum soll die zentrale Schnittstelle des Gesundheitsamtes der Stadt Mönchengladbach werden und befindet sich bald in der Pilotphase.

„Unserem Gesundheitsamt muss es möglich sein, die App-Angebote zentral zu erfassen und weiterleiten zu können. Durch eGuest und ePassGo können wir schneller testen und die Teilnahme am öffentlichen Leben mit Hilfe der Testungen digital ermöglichen. Eine digitale Verifizierung der Testergebnisse und die automatische Erfassung der Kontakte hat hier eine entscheidende Rolle. Diese smarten Systeme werden uns über das eventuelle Modellkommunenprojekt hinaus helfen. Dass die App für Gastronomie und Handel sogar kostenlos ist, sendet ein wichtiges Signal. Die digitale Infrastruktur soll niedrigschwellig zugänglich sein, sobald die Umstände es zulassen“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi.

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