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Den Blick aus Berlin auf die Basis richten – Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesfamilienministerium zu Gast in Mönchengladbach

Da staunt Stefan Zierke nicht schlecht, als Philip Hülsen und Marius Künzel von De Kull ihm die Vielfalt an Projekten vorstellten, die mittlerweile zur Fanarbeit hinzugekommen sind. Auf seiner Tour durch Mönchengladbach schaute der parlamentarische Staatsekretär beim Bundesfamilienministerium auch in der alten Grundschule an der Hehnerstraße vorbei. „Junge Menschen brauchen Anlaufstellen. Und hier finden viele Jungs und Mädels eine gute Adresse“, so der SPD-Politiker. Sport verbinde die Menschen, das bestätige sich hier wieder. Gülistan Yüksel ergänzt: „Antirassismus und Demokratieförderung kann man nicht vom Schreibtisch aus vermitteln. Die Konzepte von De Kull treffen ins Schwarze und kommen bei den Jugendlichen an.“

Gemeinsam mit der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel und dem Oberbürgermeister-Kandidaten Felix Heinrichs blickte Zierke auch beim THW hinter die Kulissen. Der Ortsbeauftragte Thorsten Saal berichtete vom großen Engagement der rund 150 Mitglieder. Heinrichs lobt das Ehrenamt: „Die Hilfs- und Rettungsdienste sorgen dafür, dass wir alle gut schlafen können. Ich will mich dafür einsetzen, dass nicht nur warme Worte folgen, sondern auch echte Taten.“ Wolfram Seegers, hauptamtlicher Leiter der THW-Regionalstelle ergänzt: „Durch die verstärkte Förderung des Bundes können wir die Ehrenamtlichen besser unterstützen. Junge Menschen können ihren Bundesfreiwilligendienst bei uns ableisten und uns den Rücken stärken. Was wir jetzt noch brauchen, sind neue Hallen und Räumlichkeiten, um insgesamt besser aufgestellt zu sein.“

Neben dem THW und De Kull machten die Genossen auch im First Reisebüro halt. Zierke war vor seinem Amtsantritt mit Gülistan Yüksel im Tourismusausschuss tätig. Die Geschäftsführerin Dr. Ute Dallmeier beschreibt die schwere Situation der Reisebranche, die von der Corona-Krise besonders hart getroffen ist. Das ist uns in vielen Gesprächen mitgeteilt wurden, deshalb haben wir uns als Tourismus-Arbeitsgruppe der SPD-Fraktion dafür eingesetzt, dass bei den Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen, den Belangen der Tourismusbranche besonders Rechnung getragen wird. Wir wollen Arbeits- und Ausbildungsplätze erhalten“, betont Yüksel. Sie verspricht auch, im parlamentarischen Verfahren die Rückmeldungen aus den Gesprächen vor Ort einzubringen. Isabel Hausmann, die als Vertreterin des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA am Gespräch teilnahm, unterstreicht die kommunalen Handlungsmöglichkeiten: „Vielen Betrieben ist schon geholfen, wenn die Stadt mehr Außengastronomie zulässt und wir auch bei der Stadtspitze Gehör finden.“ Die gesamte Branche werde sich verändern, so die beiden Fachfrauen. „Darauf müssen wir als Politik reagieren und lokale Konzepte erarbeiten, damit Jobs erhalten bleiben und Innenstädte nicht weiter veröden“, nimmt Heinrichs aus dem Termin mit.

„Engagement wird in Mönchengladbach groß geschrieben“, sagt Felix Heinrichs. Ihm ist es wichtig, dass sich langsam aber stetig der Blickwinkel auf die Stadt ändert. „In Berlin werden Milliarden verteilt und immer wieder neue Programme aufgelegt. Das Geld hilft, vor Ort gute Jugendarbeit zu leisten, das Ehrenamt zu fördern und die Wirtschaft zu stärken“, so der OB-Kandidat weiter. Die Corona-Krise lege aber auch die Herausforderungen offen. Heinrichs: „Mönchengladbach ist eine Stadt, in der noch lange nicht alles gut ist. Deshalb ist es mir und Gülistan Yüksel wichtig, den Entscheidungsträger aus Berlin die kommunale Wirklichkeit.

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