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Jetzt bewerben! Marie-Juchacz-Preis ehrt Engagement für politische Beteiligung von Frauen

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Am 19. Februar 1919 war es die Sozialdemokratin Marie Juchacz, die als erste Frau an das Rednerpult des Parlaments trat. Anlässlich des bevorstehenden Jahrestages ihrer historischen Rede verleiht die SPD-Bundestagsfraktion genau einhundert Jahre später einmalig den „Marie-Juchacz-Preis“. „Marie Juchacz ist ein Vorbild für alle Frauen. Wir wollen ihre Verdienste nicht nur in Erinnerung behalten, sondern auch Menschen auszeichnen, die sich heute für Gleichberechtigung einsetzten“, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.

Fast 100 Jahre nach der Einführung des Frauenwahlrechts – ebenfalls im Jahr 1919 – ist noch immer keine komplette Gleichstellung erreicht. So kritisiert Yüksel, dass „bei der letzten Bundestagswahl so wenige Frauen ins Parlament gewählt wurden, wie seit knapp 20 Jahren nicht mehr. Insgesamt beträgt der Frauenanteil im Deutschen Bundestag magere 31 Prozent, was vor allem an den wenigen Frauen in den konservativen und rechten Parteien liegt. Das zeigt, dass wir uns auch heute noch für Frauenrechte und Beteiligung einsetzen müssen“.

Der „Marie-Juchacz-Preis“ wird in zwei Kategorien vergeben: Beim Kreativ-Wettbewerb sollen sich junge Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren in Form einer Rede damit auseinandersetzen, was Marie Juchacz heute von den Parlamentariern und Parlamentarierinnen des Deutschen Bundestages in ihrer Rede einfordern würde. Beim Engagement-Wettbewerb werden innovative zivilgesellschaftliche Initiativen und Projekte, in denen Bürgerinnen und Bürger sich dafür engagieren, die politische Beteiligung von Frauen voranzubringen, ausgezeichnet.

„Die Sieger des Wettbewerbs erhalten neben Geldpreisen auch die Gelegenheit, an der Preisverleihung in Berlin teilzunehmen“, so Yüksel. Einsendeschluss ist der 4. Januar 2019. Weitere Informationen unter www.spdfraktion.de/mariejuchaczpreis.

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