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SPD-Fraktion im Dialog mit Betriebs- und Personalräten – Gülistan Yüksel: „Arbeit muss sich dem Leben anpassen, nicht umgekehrt!“

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Zu Fragen der Arbeitszeitpolitik der Zukunft hat sich die SPD-Bundestagsfraktion mit rund 270 Betriebs- und Personalräten aus ganz Deutschland ausgetauscht. Die Konferenz fand wenige Tage vor der Bundestagsdebatte über die Einführung der Brückenteilzeit statt.

„Bei einer modernen Arbeitszeitpolitik geht es darum, unterschiedliche Interessen in Balance zu bringen“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel. „Unternehmen haben verständlicherweise ein Interesse daran, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Arbeitszeiten möglichst flexibel zu gestalten. Das darf aber nicht dazu führen, dass ständige Erreichbarkeit, Wochenendarbeit und überlange Arbeitszeiten zur Regel werden“. Arbeitszeiten müssten sich vielmehr an der Lebenswirklichkeit der Menschen orientieren: „Wer Zeit für Weiterbildung, Ehrenamt, für die Kinder, die Eltern oder Partner braucht, der soll sie auch bekommen“, stellt Yüksel klar.

Mit der Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Andrea Nahles, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, dem IG-Metall-Bevollmächtigten Roman Zitzelsberger, Frau Professorin Beate Beermann von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sowie weiteren Expertinnen und Experten habe man die geballte Expertise zur Arbeitszeitpolitik auf der Konferenz versammeln können.

Besonders freute sich Yüksel, dass mit Peter Peskes und Christian Bolzen von der SMS Group sowie Falk Hoinkis von GE drei Betriebsräte aus Mönchengladbach zur 24. Betriebsrätekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion nach Berlin gereist sind. „Vernetzung und ein gemeinsamer Dialog nach innen wie außen sind wichtig und waren in Mönchengladbach in jüngster Vergangenheit auch notwendig. In Mönchengladbach sollten ursprünglich alle Stellen bei GE sowie 571 Stellen der SMS Group abgebaut werden. Im Rahmen des angekündigten Stellenabbaus bei GE und der SMS Group wurde deutlich, dass sich ein hartnäckiger Dialog unter der Beteiligung verschiedener Akteure bezahlt macht. Durch viele Hintergrundgespräche konnte so ein Großteil des Stellenabbaus verhindert werden, worüber ich mich sehr gefreut habe“, verdeutlicht Yüksel.

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