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Hochschule Niederrhein erhält 6,3 Mio. Euro Förderung – „Regionale Wirtschaft profitiert vom Wissenstransfer“

Die Hochschule Niederrhein wird ab 2018 durch die Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziell unterstützt. Bis 2022 erhält sie insgesamt 6,3 Millionen Euro. „Mit dem Geld soll vor allem der Wissen- und Technologietransfer in die regionale Wirtschaft unterstütz werden. Von der Initiative profitiert somit die gesamt Region Niederrhein“, betont die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.

Zentrale Themen im Förderantrag der Hochschule Niederrhein waren das neue Oberflächenzentrum HIT auf dem Campus Krefeld und die Kooperationsplattform Textiles Innovatorium auf dem Campus Mönchengladbach. „Ziel dieses Forschungs- und Qualifizierungszentrums für die Textilindustrie soll es sein, die Technologieführerschaft der Textilbranche zu sichern. Dort soll die Innovationskraft der mittelständischen Textilindustrie bei der Entwicklung technischer Textilien unterstützt werden. Ich freue mich, dass davon gerade auch regionale Unternehmen profitieren“, sagt Yüksel, die in diesem Zusammenhang auch die Strategie der Hochschule Niederrhein lobt. Deren Ziel ist es, bis ins Jahr 2027 als zentraler Dienstleister für den Wissens- und Technologietransfer am Mittleren Niederrhein fest etabliert zu sein und flexible Modelle für Transferkooperationen anzubieten.

„Die Förderinitiative zeigt, dass Hochschulen und Wissenschaft letztendlich für alle Menschen da sind. Es muss deshalb darum gehen, die Grundfinanzierung der Hochschulen zu stärken. Nur so können wir eine hervorragende Lehre, exzellente Forschung und den so wichtigen Wissenstransfer gewährleisten“, sagt Yüksel, die auch auf die Bedeutung der Chancengleichheit hinweist: „Wir müssen auch die Potentiale derer fördern, die keine reichen Eltern haben. Davon profitiert letztlich die gesamte Gesellschaft. Deshalb gilt es, eine bedarfsdeckende Erhöhung der BAföG-Fördersätze zu gewährleisten.“

Dass die Hochschule Niederrhein mit ihrem Förderantrag erfolgreich sein konnte, war übrigens keine Selbstverständlichkeit. Aus bundesweit 168 Bewerbungen wurden 48 Hochschulen ausgewählt. „Dass zu viele Regionen nicht von der Förderung profitieren konnten, zeigt, dass wir stärker in Bildung und Forschung investieren müssen“, so Yüksel abschließend.

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