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Frauen in der Teilzeitfalle – „Merkel blockiert Rückkehrrecht in Vollzeit“

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Das Rückkehrrecht in die vorherige Arbeitszeit ist zentrales frauen- und arbeitsmarktpolitisches Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag von Union und SPD. Durch die Blockade von Frau Merkel wurde eine klare Verabredung gebrochen. Somit bleibt für hunderttausende Frauen der Weg aus der Teilzeitfalle weiterhin versperrt.

Es sind überwiegend Frauen, die in Teilzeit arbeiten. Viele von ihnen würden aber gerne länger arbeiten. Das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit schafft deshalb mehr Chancengleichheit von Frauen und Männern. Es trägt zur Vermeidung von Altersarmut bei, von der gerade teilzeitbeschäftigte Frauen bedroht sind. Auch angesichts des wachsenden Fachkräftemangels und des Bedarfs an Frauenerwerbstätigkeit ist die Sperrung des Gesetzesvorhabens nicht nur frauenpolitisch, sondern auch wirtschaftspolitisch schädlich.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat sich lange für dieses Gesetz stark gemacht. Wir als SPD werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, denn Frauen dürfen nicht länger in der Teilzeitfalle gefangen sein und dadurch Nachteile in der Altersversorgung oder bei Karrierechancen erleiden. Die Verzögerungstaktik der Union und die jetzige Blockade zeigen, was Frauen von Angela Merkel und der Union zu erwarten haben. Gerechtigkeit sieht anders aus.

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