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Mehr Geld für Alleinerziehende

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Mehr Geld für alleinerziehende Mütter und Väter. Dafür macht sich die SPD stark – mit Erfolg. Die Fraktionsspitzen von SPD und CDU/CSU einigten sich am Donnerstag in Göttingen auf einen höheren Entlastungsbetrag. Bei einem mittleren Einkommen könnten so jährlich einige Hundert Euro mehr in der Haushaltskasse bleiben. SPD-Chef Sigmar Gabriel begrüßte die Einigung als „wichtiges gesellschaftspolitisches Signal“.

Zeit und Geld. Beides ist bei berufstätigen Müttern und Vätern, die ihre Kinder ohne Partner großziehen, meistens knapp: Zu wenig Zeit, weil sie die Betreuung neben dem Beruf allein schultern müssen. Oft haben sie deshalb auch nur einen Teilzeitjob – und das heißt natürlich: weniger Lohn.

Damit künftig etwas mehr Geld in der Haushaltskasse bleibt, haben wir uns jetzt auf einen höheren Steuerentlastungsbetrag für Alleinerziehende geeinigt. Im Familienausschuss setzen wir uns schon seit längerem für bessere Unterstützung von Alleinerziehenden ein. Unsere Ministerin Manuela Schwesig hat mit der steuerlichen Entlastung für Alleinerziehende einen wichtigen Schritt getan.

Bisher lag der Entlastungsbetrag bei 1.308 Euro. Nun wird er um 600 Euro angehoben und das rückwirkend vom 1.1.2015. Das heißt: Künftig können 1.908 Euro für das erste Kind vom zu verteuernden Einkommen abgezogen werden. Für jedes weitere Kind kommen jeweils 240 Euro Entlastung oben drauf.

Eine Mutter oder ein Vater mit mittlerem Einkommen und zwei Kindern hätte damit rund 200 Euro jährlich mehr in der Haushaltskasse.

Damit unterstützen wir sowohl Frauen, wie auch Männer, die viel leisten und dabei nicht vom Ehegattensplitting profitieren. Wir machen Familienpolitik da, wo Kinder sind. Mit dieser Regelung machen wir einen Schritt Richtung Zukunft. In den kommenden Jahren werden wir uns weiterhin für die Vereinbarkeit von Beruf, Ausbildung, Familie und Pflege einsetzen.

 

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