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Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben

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(Foto: Robert Bosch Stiftung)

Um Menschen auch im Alter zu ermöglichen, in ihrer vertrauten Umgebung zu verbleiben, hat das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das neue Projekt „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“ ins Leben gerufen. Ziel des Projekts ist Förderung und Evaluation gemeinschaftlicher Wohnprojekte in Deutschland.

Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Wohnen heißt, zu Hause zu sein, einen festen Ort als Ankerpunkt des eigenen Lebens zu haben. Am Wohnort werden Beziehungen zu Nachbarn, Freunden und Familie gelebt.

Im Alter wird es zunehmend schwieriger dieses Bedürfnis befriedigen zu können. Die meisten Menschen wollen in ihrer vertrauten Wohnumgebung bleiben, aber gerade für Pflegefälle bedeutet das Verbleiben im eigenen Wohnraum teils großen Mehraufwand.

Ein möglicher Ausweg aus dieser Zwickmühle könnten  gemeinschaftliche Wohnprojekte sein. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat daher das Modellprogramm „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“ neu aufgelegt.

Neben der Förderung der Projekte erfolgt auch die Prüfung der Qualität der Projekte. Dabei wird unter anderem die Bedeutung der Wohnprojekte für die Entwicklung der Umgebung unter die Lupe genommen. Das Programm richtet sich an Initiativen, Wohnungsunternehmen, Gruppen, Organisationen und Kommunen.

Das Programm wurde in diesen Tagen mit einem Interessenbekundungsverfahren gestartet, das noch bis zum 31. Mai 2015 läuft. Angesprochen sind auch Gruppen, die derzeit nur beabsichtigen, ein Projekt ins Leben zu rufen. Die Bewerbung ist via Email und postalisch möglich. Weitere Informationen liefert das Serviceportal des Familienministeriums.

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