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Europäischer Tag der Logopädie 2014: Mehrsprachigkeit: Chancen nutzen!

Gülistan Yüksel Statement zur Mehrsparchigkeit

Gülistan Yüksel Statement zur Mehrsparchigkeit

Gülistan Yüksel Statement zur Mehrsparchigkeit

Jedes dritte Kind bis zu zehn Jahren hat in Deutschland einen Migrationshintergrund. In einigen deutschen Großstädten liegt der Anteil sogar bei mehr als 60%. Angesichts dieser Zahlen kommt dem Thema Mehrsprachigkeit ein zentraler Stellenwert in der Gesellschaft zu. Die zunehmende Zahl bilingualer Kinder stellt nicht nur Deutschland, sondern alle europäischen Staaten vor neue Herausforderungen.

Doch leider werden in der aktuellen Diskussion in Deutschland in erster Linie die Probleme betont, die die Mehrsprachigkeit für die Gesellschaft mit sich bringt. Mehrsprachigkeit ist aber nicht nur eine Herausforderung, sondern vor allem eine wertvolle Ressource, ein „Schatz“, den es zu bergen gilt — sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft.

Am Europäischen Tag der Logopädie am 6. März 2014 machen Logopädlnnen in allen europäischen Ländern auf das Thema Mehrsprachigkeit aufmerksam. In Deutschland steht der Tag unter dem Motto ‚.Mehrsprachigkeit: Chancen nutzen! Auch zwölf Abgeordnete des Deutschen Bundestages, die selbst in mehrsprachigen Familien aufgewachsen sind unterstützen diese Sichtweise:

Gülistan Yüksel (SPD), Charles M.Huber, Heinrich Zertik und Dr. Martin Pätzold (alle CDU), Ekin Deligöz, Cem Özdemir und Irene Mihalic, Omid Nouripour (alle BÜNDNIS 90/DIE GRUNEN) sowie Richard Pitterle, Azize Tank, Andrej Hunko und Susanna Karawanskij (alle DIE LINKE) wollen insbesondere den vielen Familien in Deutschland, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, Mut machen, ihre Mehrsprachigkeit zu leben und die damit verbundenen Möglichkeiten für sich und für die Gesellschaft zu nutzen. Alle Statements mit Fotos der Abgeordneten sind auf der Website des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V. (dbl) zum Download eingestellt:

http://www.dbl-ev.de/service/eu-tag-der-logopaedie/2014.html

Fragen der Eltern!

Viele Eltern nichtdeutscher Herkunft stellen sich die Frage, in welcher Sprache sie mit ihrem Kind reden sollen. Worauf sollten sie achten, wenn ihre Kinder in einer zweisprachigen Umgebung aufwachsen? Ist die Befürchtung, dass mehrere Sprachen Kleinkinder überfordern, berechtigt? Kommen bei ihnen häufiger Sprachstörungen vor? Wie können sie ihre Kinder am besten unterstützen? Was ist zu tun, wenn es Schwierigkeiten mit der Sprachentwicklung in einer oder in allen Sprachen gibt? Bei welchen Anzeichen sollten sie fachlichen Rat einholen und wo können sie sich beraten lassen? Was ist bei mehrsprachigen Kindern zu beachten, wenn eine logopädische Therapie notwendig ist?

Für diese und weitere Fragen stehen kompetente LogopädInnen des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (dbl) am Europäischen Tag der Logopädie insgesamt drei Stunden zur Verfügung.

Die Hotline findet statt am 6. März 2014, von 17:00 bis 20:00 Uhr unter der Rufnummer   0 18 05.35 35 32  (Ein Anruf kostet 14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, max. 0,42 Euro/Minute aus Mobilfunknetzen).

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