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Tourismuspolitischer Bericht im Familienausschuss beraten

Tagesordnung Tourismuspolitischer Bericht der Bundesregierung

Tagesordnung Tourismuspolitischer Bericht der Bundesregierung

Tagesordnung Tourismuspolitischer Bericht der Bundesregierung

Entschließungsantrag der Koalition präzisiert Zielsetzungen für die kommende Legislaturperiode.

Der Etat im tourismuspolitischen Bereich speist sich zum großen Teil aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Deshalb ist der Fachausschuss in die parlamentarische Beratung eingebunden. Neben den arbeitsrechtlich relevanten Aspekten des im Mai 2013 von der Bundesregierung vorgelegten Berichtes wie die Einführung eines Mindestlohnes oder der Förderung von Ausbildungsmöglichkeiten junger Menschen, geht es um Wirtschaftsförderung, umweltpolitische Aspekte im Tourismusgewerbe.

Ein sehr wichtiger Aspekt ist die Förderung der Familienerholung und Familienferienstätten. Dahinter steht die gesellschaftspolitische Idee, der integrativen Wirkung von Familienurlaub, Erholung und Gesunderhaltung von Familien durch das Aufzeigen von Wegen zu sozialen oder gesundheitsfördernden Lebensweisen. In Deutschland gibt es über 100 gemeinnützige Familienferienstätten. Der Bund fördert den Bau, den Erhalt und die Errichtung von Familienferienstätten unter der Voraussetzung, dass das Bundesland und der Träger Gelder in gleicher Höhe zur Verfügung stellen. Im Bundeshaushalt sind jährlich für diesen Zweck 1,8 Mio. Euro ausgewiesen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienerholung hält im Internet aber auch in Katalogen viele Informationen in diesem Bereich vor.

„Gesellschaftspolitik baut auf funktionierenden Familienverbänden auf. Familiengesundheit ist deshalb ein wichtiger Aspekt, der nicht vernachlässigt werden darf“, betont Gülistan Yüksel.

Relevanz für das Familienministerium hat, in enger Verknüpfung mit dem Innenministerium und dem Justizministerium, der Kinderschutz. Die Bekämpfung von Handel mit Kindern und Kindersextourismus durch die BKA Kampagne stopp-missbrauch@bka.de zeigt deutlich Erfolge, wird aber noch Verbesserungen erfahren müssen. Dafür setzten sich die Koalitionsfraktionen in ihrem Entschließungsantrag ein. Auch der Verhaltenskodex zum „Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung“ mit dem Deutschen Reiseverband ist wichtiger Bestandteil für die Sensibilisierung der Tourismusbranche in den Herkunfts- und Destinationsländern sowie bei den Reisenden. Hier unterstützt der Bund erfolgreich Schulungen von angehenden Beschäftigten in der Tourismusbranche, um sie für den Einsatz zum Schutz von Kindern zu befähigen.

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